Infraokklusion und mögliche Schäden an Nachbarzähnen

Es ist spätestens seit 1999 durch die schwedische Arbeitsgruppe um Thilander bekannt, dass Zahnimplantate ankylotisch einheilen und deshalb nicht am Alveolarfortsatzwachstum teilnehmen. Damit geraten in der Wachstumsphase gesetzte Implantate im Vergleich zu den Nachbarzähnen mit der Zeit in Infraokklusion. Die Infraokklusion bedeutet zunächst nur eine zu kurze Krone, die im Bedarfsfall ausgewechselt werden kann. Eine schwerere Gesundheitsfolge kann aber an den gesunden Nachbarzähnen entstehen. Diese können bei ausgeprägter Infraokklusion des Implantats einen Attachmentverlust und Knochenabbau erleiden, was zu Taschenbildung, Rezession und Wurzelkaries führen kann, also einem iatrogenen Schaden.

 

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Quelle: quintessenz-news.de

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